Mannheim | Mitmachangebote

Land unter! – Dem Hochwasser digital und analog auf der Spur


Durchschnittliche Experimentierdauer: 30 Minuten

Überflutungen und Flutkatastrophen durch Hochwasser zählen zu den häufigsten Naturkatastrophen weltweit. Ursache sind zum einen die globale Erwärmung und die damit einhergehenden verstärkten Niederschläge. Aber auch Flächenversiegelung, Flussbegradigungen sowie das Bauen in hochwassergefährdeten Regionen spielen hierbei eine wichtige Rolle. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik stellt eine der zentralen unterrichtlichen Herausforderungen für Schüler*innen dar. Kinder und Jugendliche haben ein natürliches Interesse daran, Ursachen derartiger Naturkatastrophen zu erforschen, die Wechselbeziehungen von Mensch und Natur zu verstehen und ihren individuellen Beitrag zur Vermeidung oder Verminderung der Folgen zu leisten.

An dieser Mitmachstation können die Ursachen und Auswirkungen von Hochwasser auf spielerische und experimentelle Weise selbst „erfahren“ werden. Eine Augmented Reality-Sandbox ermöglicht durch eine digitale Überblendung des Reliefs die Modellierung unterschiedlicher Hochwasserszenarien. Anpassungs- und Hochwasserschutzstrategien, wie das Bauen von Dämmen oder das Anlegen von Retentionsflächen, können mit Hilfe eines analogen Hochwassermodells in einer Miniaturlandschaft selbst experimentell getestet werden. Auf diese Weise haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit Starkregenereignisse analog und digital zu simulieren, Folgen möglicher Hochwasserereignisse abzuschätzen und Anpassungsmaß-nahmen auszuprobieren.

Research Group for Earth Observation (rgeo)
Die Erde "lesen" lernen – dieses Ziel verfolgt die Research Group for Earth Observa-tion (rgeo) der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Von umweltdidaktischen Fortbildungskonzepten bis hin zur Satellitenbild gestützten Analyse von Umweltveränderungen – die Forschungsfelder decken eine große Bandbreite der Geographie ab.

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