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Mannheim | Workshops

Workshop 4: Altersbestimmung von geologischen und archäologischen Schichten - welche Uhren gibt es dafür?


Workshop 4
Mittwoch 22. Mai: 9.30 Uhr | 13.15 Uhr ausgebucht
Donnerstag 23. Mai: 12.00 Uhr ausgebucht | 15.45 Uhr
Freitag 24. Mai: 10.45 Uhr | 14.30 Uhr

Anmeldeschluss: 03. Mai 2019

Referenten: Prof. Dr. Clemens Eibner, Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie der Universität Heidelberg 
Teilnehmeranzahl (max.): 30 Teilnehmer

Für die Zeitmessung steht uns der Umlauf der Erde um die Sonne mit dem Jahr und den Jahreszeiten, für einen kürzeren Abschnitt Tag und Nacht zur Verfügung. Mit einer ganz einfachen Sonnenuhr, die wir bauen, wollen wir uns das klar machen. Im Jahresablauf aufgebaute Schichten kann man zählen und Organismen aus dem Tier und Pflanzenreich können ebenfalls im Aufbau solche Informationen speichern. Am bekanntesten ist die Dendrochronologie, bei der die unterschiedlich dicken Jahrringe sogar den Aufbau von Kurven ermöglichen, die mehrere tausend Jahre umfassen können und bei der ein einzelner Baumstamm oder ein Bauelement aus Holz jahrgenau eingepasst werden kann. Dieses Einpassen wollen wir an einem fiktiven Beispiel üben.
Viel weiter zurück kommt man mit unseren chemischen Elementen und Molekülen. Neben stabilen Atomen gibt es auch solche, die im Lauf der Zeit zerfallen, beim Kohlenstoff aus dem Holz oder einem anderen Organismus ist das Isotop C 14 nicht stabil und zerfällt in rund 6000 Jahren. Dann ist nur mehr die Hälfte vorhanden. Wir wollen die zugrunde liegende Kurve genauer ansehen, um das besser zu verstehen. Auch Polumkehrungen und magnetische Intensität von Gesteinen und Objekten können eine Hilfe zur Datierung sein. Erhitzen von Proben und das Messen der Leuchtkurven mit der Thermolumineszenz ermöglichen eine genauere Altersangabe. Traditionell werden natürlich die in den Schichten eingeschlossenen Fossilien (also Überreste der Organismen) und in der Archäologie die Artefakte (also Erzeugnisse des Menschen) zur Datierung herangezogen. Die so aufgebauten Abfolgen können aber erst durch das Einpassen der Sonnenjahre – also über den Umweg der oben beschriebenen Uhren – in Jahreszahlen ausgedrückt werden. Durch die modernen Verfahren, die Isotope in ihrer Masse und nach ihrer Position isoliert betrachten zu können, sind wir in der Lage viele weitere Aussagen zu treffen. 



Institut für Ur- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie, Universität Heidelberg
Universitärer Lehrbetrieb für Ur- und Frühgeschichte des Menschen sowie der Mittelalterarchäologie, neuerdings auch der Archäometrie und Geoarchäologie

Anmeldung





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