Mannheim | Wettbewerbe

Wettbewerb: Rätsel der Woche

Und so funktioniert's:
Lest euch die Aufgaben gut durch und dann hilft ein wenig Denksport. Für das Lösen jeder Aufgabe habt ihr 5 Tage Zeit (jeweils von Montag bis Freitag 12 Uhr).
Wenn ihr die Lösung der Aufgabe herausgefunden habt, schickt ihr eure Lösung zusammen mit eurem Vor- und Nachnamen, eurer Anschrift und E-Mailadresse an:
raetsel-der-woche@explore-science.info

1. Rätsel: 10. - 14. Mai
2. Rätsel: 17. -21. Mai
3. Rätsel: 24. - 28. Mai
4. Rätsel: 31. Mai - 4. Juni

Preise:
Zu jedem Rätsel gibt es für die Platzierungen 1 bis 3 jeweils ein Experimentierkasten zu gewinnen!

Preisverleihung:
Die jeweiligen Wochengewinner*innen werden montags nach dem Rätsel informiert.

Rätsel der Woche 4

Chemie in der Natur
Früher war die Kleidung der einfachen Menschen in der Regel eintönig. Nur die Mächtigen und deren Amtsträger, z.B. hochrangige Priester, Soldaten und Offiziere, hatten das Recht zum Tragen von leuchtend farbigen Kleidern. Im Altertum gab es überhaupt nur wenige leuchtende Farbstoffe. Der blaurote Purpur war der schönste und zugleich der kostbarste. Nur die Cäsaren und Konsuln oder ein siegreicher Feldherr im Triumphzug durften ein Purpurgewand tragen. Die ersten leuchtenden Farbstoffe wurden aus Naturstoffen hergestellt und waren sehr teuer. Deshalb konnten sich nur Könige oder sehr reiche Menschen die schöne und kostbare Farbe Purpur leisten.

Frage:
Woraus wurde der Purpurfarbstoff gewonnen?

Lösung:
Der Purpurfarbstoff wurde aus den Drüsen der Purpurschnecke gewonnen. Etwa 12 000 Schnecken wurden gebraucht, um ein Gramm des Farbstoffs herzustellen.

Übrigens: Vielleicht habt Ihr schon einmal vom „Karminrot" gehört. Als die Spanier im 16. Jahrhundert Mexiko eroberten, fanden sie bei den Azteken leuchtend rot gefärbte Gewebe. Lieferant dieses Karmin genannten Farbstoffs war die Cochenille-Kaktuslaus. Da man für 1 kg des Farbstoffs etwa 150 000 weibliche Läuse benötigte, gab es schon damals Plantagen, in denen die Läuse gezüchtet wurden. Die Plantagen kann man heute auch noch auf den Kanarischen Inseln bewundern.

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Rätsel der Woche 3

Chemie im Haushalt
Jedes Kind weiß, Wäsche wird schmutzig und muss gewaschen werden. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Methoden und Möglichkeiten des Wäschewaschens verändert. Anfangs wusch man mit kaltem Wasser, später benutzte man es erhitzt. Um die Waschwirkung zu erhöhen, fügte man dem Wasser beispielsweise Holzasche zu. Dazu wurde diese mit Regenwasser übergossen und in Bottichen gesammelt. Es entstand eine Holzaschenlauge. Weitere Waschmittel waren unter anderem Rindergalle, Aufguss von Wurzeln des Seifenkrautes oder der Aufguss aus der Rinde des chinesischen Seifenbaumes. Daneben wurden Soda, Essig und auch Sand als Waschmittel benutzt.

1907 kam das erste richtige Waschmittel auf den Markt. Neben Seife enthielt es ursprünglich noch Soda, das Bleichmittel Perborat und den Schmutzlöser Silikat.

Frage:
Wie heißt das Waschmittel heute noch?

Übrigens: Die erste Waschmaschine wurde 1912 erfunden.

Lösung:
Das Waschmittel heißt Persil.
Persil" ist ein Silbenwort aus den ursprünglich enthaltenen Hauptbestandteilen Perborat (Bleichmittel) und Silikat (Schmutzlöser).

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Rätsel der Woche 2

Chemie in der Küche
Bestimmt habt ihr schon einmal einen Obstsalat gemacht. Das ist eigentlich ganz einfach: Man schneidet Obst in kleine Stücke und mischt sie in einer Schüssel. Lässt man den Salat eine Weile stehen, passiert etwas Merkwürdiges: Manche Früchte wie beispielsweise Bananen und Äpfel werden braun.
Küchenprofis haben da ein paar Tricks auf Lager und ihr könnt ja mal testen, was wirklich hilft: Schneidet einen Apfel in zwei Hälften und bestreicht eine davon mit Essig und die andere mit Zitronensaft.

Frage:
Welche Flüssigkeit bewahrt den Apfel vor dem „Rosten"?

Lösung:
Beträufelt man die Schnittstelle mit Zitronensaft, werden die Äpfel vor dem Braunwerden bewahrt.

Warum?
Ein Schnitt zerstört Zellen. So geraten Stoffe aneinander, die zuvor getrennt waren: Es findet eine chemische Reaktion statt, sichtbar als Bräunung. Die Säure im Zitronensaft hemmt diese. In Zitronen ist besonders viel Vitamin C. Es schützt den Apfel vor dem Braunwerden, weil es Sauerstoff fängt.

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Rätsel der Woche 1 

Chemie in der Kunst
Die Farben Gelb, Rot und Blau werden als Grundfarben bezeichnet. Diese Grundfarben werden auch Primärfarben genannt. "Primus" heißt auf Lateinisch "der Erste". Mit diesen drei Primärfarben könnt ihr fast alle Farben mischen. Wenn ihr jeweils zwei Primärfarben untereinander mischt, erhaltet ihr eine Sekundärfarbe. Auch dieser Begriff kommt aus dem Lateinischen, "Sekundus" heißt "der Zweite". Dabei müsst ihr in etwa die gleiche Menge pro Farbe verwenden.

Fragen:
Welche Farbe erhaltet ihr, wenn ihr die folgenden Grundfarben miteinander mischt?
Die Grundfarben Gelb und Rot ergeben die Sekundärfarbe?
Die Grundfarben Rot und Blau ergeben die Sekundärfarbe?
Die Grundfarben Blau und Gelb ergeben die Sekundärfarbe?

Lösung: 
Die Grundfarben Gelb und Rot ergeben die Sekundärfarbe Orange.
Die Grundfarben Rot und Blau ergeben die Sekundärfarbe Violettblau (Lila).
Die Grundfarben Blau und Gelb ergeben die Sekundärfarbe Grün.



Schickt eure Lösungen an: raetsel-der-woche@explore-science.info

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