Mannheim | Mitmachangebote

Der Stoff, aus dem die Sterne sind

Alle Stoffe, die uns umgeben, bestehen aus kleinen Bausteinen, den Atomen. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe und Masse. Jedes Atom gehört einer bestimmten „Atomsorte" an. Wir nennen dies auch ein chemisches Element. Zurzeit sind 118 unterschiedliche chemische Elemente bekannt. Durch eine chemische Reaktion ist es nicht möglich, ein Element in ein anderes umzuwandeln. Es verbinden sich lediglich gleichnamige oder fremde Atome miteinander, trennen sich wieder oder tauschen ihre Partner aus.

Auf der Erde kommen 94 chemische Elemente in natürlichen Stoffen vor, die anderen können nur „künstlich" hergestellt werden. Mit Blick auf das Weltall mit seinen vielen unterschiedlichen kosmischen Bewohnern wie Sternen, Planeten, Nebeln usw. wirft das natürlich viele Fragen auf: Woher hat die Erde diese Elemente? Bestehen alle Himmelskörper aus den gleichen Stoffen? Wie sind die Elemente entstanden – oder gab es sie „schon immer"?



In unserem als Escape Room angelegten Stand reisen wir zu den Entstehungsorten der chemischen Elemente und erfahren bei jeder Station etwas Neues rund um die Entstehung und Verteilung der Elemente im Weltall:

1. Die Elementfabrik: ein Blick in das Innere der Sterne
Sterne entstehen aus und in großen Gas- und Staubwolken. Während ihres Lebens wandeln sie in ihrem Innern tatsächlich kleine Atomkerne in größere Atomkerne um. Die Strahlung, die dabei entsteht, verlässt den Stern als Sternenlicht. Entstehen auf diese Weise alle uns bekannten Elemente? Hier finden wir es heraus!

2. Die Leuchtfabrik: woher wir wissen, aus welchen Stoffen Sterne bestehen
Leider können wir nicht zu den Sternen hinfliegen, um herauszufinden, aus was sie bestehen. Aber schon allein das Sternenlicht verrät uns eine ganze Menge über den Stern: seine Temperatur, seine Leuchtkraft und woraus er besteht! Das probieren wir an dieser Station aus!

3. Ein ganz besonderer Stoff: Wasser im Weltall
Ohne flüssiges Wasser gäbe es kein Leben auf der Erde. Aber wie gelangte es im bitterkalten Weltall auf unseren Planeten? Gibt es auch anderswo im Weltall Wasser? Hier erfahren wir mehr!

Durchschnittliche Experimentierdauer ca. 20 Minuten 

Haus der Astronomie
Das Haus der Astronomie, als Zentrum für astronomische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit, und die dort ansässige Astronomieschule e.V. möchten beide die Faszination für Astronomie bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wecken. Sie unterstützen daher das internationale Astronomieprogramm für Kinder UNAWE (Universe Awareness).

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