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Mannheim | Mitmachangebote

Fusion - Sternenfeuer im Labor

Kernfusion ist die Kraftquelle des Universums, die unsere Sonne und andere Sterne zum Leuchten bringt. Atomkerne verschmelzen, Masse geht verloren, im Gegenzug entstehen große Mengen Energie: Diesen Prozess in einem Kraftwerk auf der Erde nachzumachen, daran arbeiten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen weltweit.

An dieser Mitmachstation könnt ihr viel über die Fusionsforschung erfahren!

Dein Einstieg in die Welt der Fusionsforscher:

Schaffst du es, den Plasmafaden ganz aufzudrehen?
In Neonröhren, in Funken, Blitzen und in den Sternen findet man es: heißes leuchtendes Gas. Es besitzt einen eigenen Namen – „Plasma" – und entsteht, wenn man einen Stoff stark aufheizt. Auch die Sonne besteht komplett aus Plasma. Plasma lässt sich durch magnetische Felder beeinflussen. Das kannst du an der Plasma-Spirale ausprobieren: Versuche mal, den verdrillten Plasmafaden durch einen kleinen Magneten zu lenken!

Bau dir einen Elektromagneten!
Um auf der Erde ein Sternenfeuer zu zünden, muss der Brennstoff, ein Wasserstoffplasma, auf Temperaturen von über 100 Millionen Grad gebracht werden. Da sich das extrem heiße Gas bei jedem Wandkontakt sofort wieder abkühlen würde, wenden die Forscher einen Trick an: Sie schließen es in einen Magnetfeldkäfig ein. Die Magnetspulen der Forschungsanlagen ASDEX Upgrade in Garching und Wendelstein 7-X in Greifswald sind zwar viel größer als der Magnet, den du dir hier selber bauen kannst, und sie sehen auch ganz anders aus – trotzdem sind sie verwandt: Beides sind Elektromagnete.

Bereit? Dann komm mit in die Sternenmaschine!
Unser 360-Grad-Panorama (siehe Foto) führt dich mitten hinein in das sonst nur Fachleuten zugängliche Herz der Experimentieranlagen, die Plasmakammern von ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X. Wendelstein 7-X ist übrigens ein sogenannter Stellarator. Das kommt von lateinisch „Stella" – der Stern und bedeutet „Sternenmaschine".



Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching und Greifswald
Das IPP untersucht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk, das – ähnlich wie die Sonne und andere Sterne – Energie aus der Verschmelzung leichter Atomkerne gewinnen soll. Es ist der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren assoziiert und koordiniert das Konsortium EUROfusion, dem 30 europäische Fusionsforschungszentren angehören.

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